1. Ökumenische Synode in Seligenstadt

 

Ziel der insgesamt fünf Stunden dauernden Veranstaltung im
Gemeindezentrum St. Marien war es, einander besser kennenzulernen und eine
Plattform für Begegnung und Austausch zu schaffen. Und das scheint gelungen zu
sein. „Dieser Tag wurde zu einem weiteren Zeugnis dafür, wie offen,
wertschätzend und unkompliziert Ökumene in Seligenstadt gelingt“, so Pastor
Ingo Hunaeus von der Kirche des Nazareners.

Die Idee zur Seligenstädter Synode entwickelte sich aus den monatlichen Treffen
der Pfarrerinnen und Pfarrer. Nachdem in den vergangenen Jahren jeweils der
November zum ökumenischen Monat ausgerufen wurde, war es nun die Idee, ein
ökumenisches Jahr zu begehen. Bei der Planung wurde das Bedürfnis deutlich,
auch einmal mit den gesamten Leitungsgremien der Konfessionen zusammen zu
kommen.

Die Teilnehmer wurden mit einem alkoholfreien Begrüßungscocktail empfangen
und konnten bei einem Kennenlernspiel erste Kontakte über die eigenen
Gremiumsgrenzen hinweg knüpfen. In einer Vorstellungsrunde berichteten die
Vorstände über ihr Selbstverständnis und ihre größten Herausforderungen und
Erfolgserlebnisse.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen teilten sich die Teilnehmer in drei
Arbeitsgruppen zu den Fragen: Quo vadis ecclesia? (Kirche, wohin gehst du?),
Warum braucht Seligenstadt Kirche? und Wie funktioniert das Miteinander von
Politik und Kirche in Seligenstadt? In einer großen Abschlussrunde wurde
deutlich, dass die Teilnehmer den Tag besonders positiv empfanden. Auch gab es
einheitlich den großen Wunsch, die Seligenstädter Synode regelmäßig zu
wiederholen.

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